Griffon nutzt den aeroben Abbau mit enzymatischer Hydrolyse: Mikroorganismen und Enzyme bauen Lebensmittelreste zu einer Flüssigkeit ab, die in den vorhandenen Küchenabfluss abgeleitet wird. Reste können kontinuierlich zugegeben werden, und es bleibt kein fester Rückstand vor Ort.
Die meisten elektrischen Komposter trocknen und zerkleinern Lebensmittelabfall vor allem durch Wärme, und drei praktische Unterschiede sind entscheidend. Erstens ist die Ausgabe kein fertiger Kompost: Unabhängige Tests haben Material aus elektrischen Küchenkompostern als biologisch unreif befunden — selbst nach mehreren Wochen noch phytotoxisch —, sodass es mit Erde vermischt und weitere 30 Tage oder länger gereift werden muss, was Außenfläche erfordert. Zweitens ist die Kompostierung von Küchen-Lebensmittelabfall zu einem auf Land ausbringbaren Produkt — da er nach der EU-Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 ein tierisches Nebenprodukt ist — nur in einer zugelassenen Anlage erlaubt, nicht in einer Vor-Ort-Maschine —, sodass die Ausgabe in der Praxis weiterhin abgeführt und in den meisten Fällen als Abfall behandelt wird. Drittens laufen Komposter in Chargen, stehen außerhalb der Küche und benötigen einen Bediener zum Befüllen, Entleeren, Reinigen und Verwalten des reifenden Materials. Griffon hinterlässt überhaupt keinen festen Rückstand — der aerobe Abbau mit enzymatischer Hydrolyse verwandelt Reste in eine Flüssigkeit, die über den vorhandenen Abfluss abfließt —, sodass es keine Reifung, keine Außenfläche und praktisch keine Bedienerarbeit gibt. Zudem zieht er weit weniger Strom (0,18–1,5 kW einphasig gegenüber 4–45 kW Drehstrom bei kommerziellen Kompostern) und passt in die Küche.
Bei elektrischen Kompostern und Dörrgeräten ist dies aus zwei Gründen eingeschränkt. Erstens sind Küchen-Lebensmittelreste tierische Nebenprodukte (Kategorie 3) nach der EU-Verordnung (EG) Nr. 1069/2009: Sie zu Kompost zu verarbeiten, der auf Land ausgebracht werden darf, ist nur in einer zugelassenen Anlage mit validiertem Verfahren erlaubt, nicht in einer Vor-Ort-Maschine. Zweitens ist die Ausgabe typischerweise biologisch unreif — unabhängige Tests finden sie auch nach Wochen der Reifung noch phytotoxisch —, sodass das direkte Ausbringen auf essbare Kulturen Pflanzen schädigen kann und zudem lebensmittelrechtliche Pflichten für das Restaurant auslöst (Verordnungen (EG) Nr. 178/2002 und 852/2004). Griffon stellt sich dieser Frage gar nicht: Es hinterlässt keine feste Ausgabe, sodass es nichts auszubringen gibt.
Ja. Die Flüssigkeit wird an Ihren vorhandenen Küchenabfluss angeschlossen. Wie die Spülmaschine und jedes andere Küchengerät führt dieser Abfluss zum Fettabscheider des Gebäudes — dem Standardanschluss, den jede gewerbliche Küche bereits hat.
Griffon ist kein Abfallzerkleinerer. Der aerobe Abbau mineralisiert einen Teil der organischen Substanz, sodass nicht alles in den Abfluss gelangt. Der gemessene Ablauf liegt bei etwa 1.700 mg/l CSB und unter 500 mg/l nach dem Fettabscheider — vergleichbar mit gewöhnlichem häuslichem Abwasser (etwa 600–900 mg/l).
Die installierte Leistung beträgt 0,18 kW (GR-70/150), 0,55 kW (GR-250), 0,75 kW (GR-500) und 1,5 kW (GR-1000). Alle Modelle sind einphasig und haben keine Heizstufe, sodass der Betriebsenergiebedarf gering ist im Vergleich zu Kompostern und Dörrgeräten, die kontinuierlich heizen.
Fünf Modelle decken von kleinen Küchen bis zu großen Einrichtungen ab: GR-70 (bis zu 70 kg/Tag), GR-150 (bis zu 170), GR-250 (bis zu 280), GR-500 (bis zu 500) und GR-1000 (bis zu 1000 kg Lebensmittelreste pro Tag).
Griffon nimmt die Lebensmittelreste auf, die eine Profiküche erzeugt — Obst und Gemüse, Schalen, Backwaren, Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte sowie gekochte Nudeln und Reis. Zitrusschalen und faserige Stängel sind in kleinen Mengen unbedenklich (bis etwa 10 % der Ladung), können aber die Verarbeitung verlangsamen. Fernhalten: große Knochen, Schalen, Obstkerne, Maiskolben und Holz (Zahnstocher, Spieße) sowie alles Nicht-Organische — Glas, Metall, Kunststoff, Verpackungen, Kaffeekapseln, Teebeutel und Besteck. Die vollständige Übersicht finden Sie auf der Technologie-Seite.
Griffon behandelt Lebensmittelreste vor Ort und reduziert die Tonnen und Lkw-Sammlungen, die mit konventioneller Handhabung verbunden sind. Konkrete Pflichten hängen von der nationalen Umsetzung der EU-Abfallgesetzgebung ab.
Griffon wird in der Europäischen Union von der GWM d.o.o. entwickelt und gefertigt.